Canine Onkologie

Personalisierte Krebsimpfstoffe für Hunde

Jeder vierte Hund erkrankt an Krebs. Bei Hunden über zehn Jahren steigt die Wahrscheinlichkeit auf eins zu zwei. Dies sind keine seltenen Ereignisse — Krebs ist die häufigste Todesursache bei älteren Hunden. Die heute verfügbaren Behandlungen verlängern das Leben um Wochen oder Monate. Die Wissenschaft macht es jetzt möglich, bessere Ergebnisse zu erzielen.

Hunde auf einem Feld

Häufige Krebsarten bei Hunden

Personalisierte mRNA-Impfstoffe können jeden soliden Tumor ansprechen, der biopsiert und sequenziert werden kann. Manche Krebsarten sind aufgrund ihrer Mutationsprofile und Immuncharakteristika besser geeignet als andere.

Mastzelltumoren

Starker Kandidat

Der häufigste maligne Hauttumor bei Hunden. Gut charakterisierte Treibermutationen (KIT, GNB1) machen die Neoantigen-Vorhersage besonders gut handhabbar. Der adjuvante Einsatz — nach chirurgischer Entfernung — ist der stärkste Anwendungsfall.

Melanom

Starker Kandidat

Orales Melanom ist aggressiv und häufig metastatisch. Canines Melanom teilt wichtige molekulare Merkmale mit humanem Melanom — der Krebsart, bei der personalisierte mRNA-Impfstoffe ihre stärksten klinischen Ergebnisse beim Menschen gezeigt haben (49 % weniger Rezidive nach fünf Jahren).

Osteosarkom

Guter Kandidat

Der häufigste primäre Knochentumor bei Hunden, insbesondere bei grossen und Riesenrassen. Spiegelt das humane Osteosarkom in Genomlandschaft und klinischem Verlauf wider. Bekannte Treiber umfassen TP53 (71 % der Fälle), SETD2 und DMD. Wird typischerweise nach Amputation behandelt, was den adjuvanten Einsatz gut ermöglicht.

Lymphom

Erste Belege

Eine der häufigsten Krebsarten bei Hunden insgesamt. Hämatologische Krebsarten stellen für Neoantigen-Impfstoffe im Vergleich zu soliden Tumoren andere Herausforderungen dar — die Evidenzbasis ist weniger entwickelt, aber personalisierte Ansätze werden in humanen Lymphom-Studien erforscht.

Hämangiosarkom

Guter Kandidat

Ein aggressiver Krebs der Blutgefässzellen, häufig bei Golden Retrievern, Deutschen Schäferhunden und Labrador Retrievern. Wird oft spät diagnostiziert, was frühzeitige Erkennung und postoperative adjuvante Behandlung besonders relevant macht.

Weichteilsarkome

Guter Kandidat

Eine vielfältige Gruppe von Tumoren, die aus Bindegewebe entstehen. Häufig lokal invasiv mit moderatem metastatischem Potenzial. Postoperative adjuvante Behandlung — wo personalisierte Impfstoffe am stärksten sind — passt hervorragend.

Rassenprädispositionen

Bestimmte Rassen haben ein deutlich erhöhtes Krebsrisiko. Wenn Ihr Hund einer dieser Rassen angehört und die Diagnose Krebs erhalten hat, kann eine personalisierte Behandlung besonders relevant sein.

Golden Retriever

Golden Retriever

Hämangiosarkom, Lymphom, Mastzelltumoren. Zählt zu den Rassen mit der höchsten allgemeinen Krebsinzidenz.

Boxer dog

Boxer

Mastzelltumoren (sehr häufig), Lymphom, Hirntumore. Gut charakterisierte DLA-Allele.

Bernese Mountain Dog

Berner Sennenhund

Histiozytäres Sarkom (rassenspezifische Prädisposition), Lymphom, Osteosarkom. Lebzeits-Krebsinzidenz zählt zu den höchsten aller Rassen.

Rottweiler

Rottweiler

Osteosarkom (eine der am stärksten betroffenen Rassen), Lymphom. Grosse Rasse mit hoher Krebslast.

Flat-Coated Retriever

Flat Coated Retriever

Histiozytäres Sarkom, Weichteilsarkome. Aussergewöhnlich hohe Krebsinzidenz — Studien berichten, dass über 50 % der Todesfälle durch Krebs verursacht werden.

German Shepherd

Deutscher Schäferhund

Hämangiosarkom, Lymphom, Osteosarkom. Grosse Rasse mit mittlerem bis hohem Krebsrisiko.

Labrador Retriever

Labrador Retriever

Mastzelltumoren, Lymphom, Hämangiosarkom. Die beliebteste Rasse in vielen Ländern, trägt zu hohen absoluten Fallzahlen bei.

Irish Wolfhound

Irischer Wolfshund

Osteosarkom, Lymphom. Riesenrassen haben ein erhöhtes Knochenkrebsrisiko.

Mischlinge erkranken ebenfalls in erheblichem Masse an Krebs. Die Pipeline funktioniert für jeden Hund unabhängig von der Rasse, obwohl die DLA-Allel-Vorhersagekonfidenz bei Rassen oder Mischlingen mit weniger gut charakterisierter Immunogenetik variieren kann.

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Behandlungskosten

Die Behandlungskosten hängen vom jeweiligen Fall und dem Stand unseres Programms ab. Wir teilen alle Preisdetails im ersten Beratungsgespräch mit — bevor eine Verpflichtung eingegangen wird. Es gibt keine Beratungsgebühr.

Die Kosten umfassen die gesamte Pipeline: Sequenzierung, Analyse, Impfstoffentwicklung, mRNA-Synthese, LNP-Formulierung, Qualitätskontrolle und Kühlkettenlieferung. Biopsie und Verabreichung werden separat von Ihrem Tierarzt berechnet.

Ist Ihr Hund ein Kandidat?

Wenn bei Ihrem Hund Krebs diagnostiziert wurde und Sie prüfen möchten, ob ein personalisierter mRNA-Impfstoff helfen könnte, kontaktieren Sie uns für eine ehrliche Einschätzung.

Hunde mit Krebs verdienen bessere Optionen. Erfahren Sie mehr über das Pionierprogramm.